Personal Trainer
Sebastian Katzor

personal trainer ottensen

Sebastian Katzor – Zertifizierter Personal Trainer und studierter BA in Fitnessökonomie

Lies Sebastians Geschichte

Ich war immer ein Spargeltarzan und es hat mir nie gefallen Naja, als ich klein war, habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht, aber als Teenager dafür umso mehr.

Ich war immer viel dünner, als die anderen Jungs und ich fühlte mich weder cool, noch maskulin – ich dachte eher, ich sehe aus wie ein Mädchen.

Mein Aussehen, vor allem in einem normalen T-Shirt gut auszusehen, wurde mir immer wichtiger. Ich war es leid, Kleidung in Größe S zu kaufen.

Es fühlte sich nicht männlich an und in einer Kleidernummer größer sah ich aus wie eine Vogelscheuche in einem viel zu großen Nachthemd, und das gefiel mir auch nicht.

Es hört sich vielleicht banal an, aber dennoch beschäftigte es mich so sehr, dass ich mich dazu entschloss, etwas dagegen zu unternehmen. Ich wollte zunehmen, Muskelmasse aufbauen und endlich in einem T-Shirt in Größe M gut aussehen.

Es war schwieriger, als Du es Dir vielleicht vorstellst. Den meisten fällt es leicht zuzunehmen, aber ich war schon immer sehr dünn, fast untergewichtig.

Ich hatte das Gefühl, dass sich nichts änderte, egal wie viel ich gegessen habe (das entsprach nicht ganz der Realität, wie ich später herausgefunden habe).

Als ich 18 Jahre alt wurde, habe ich mich in einem lokalen Boxverein angemeldet, um Muskelmasse und Kraft aufzubauen.

Ich probierte mich das erste Mal mit Krafttraining und habe sofort Blut geleckt.

Nach 90 Minuten Boxtraining zog es mich jedes Mal in den Fitnessraum zurück, um weiter an meinem Körper zu Pfeilen.

Ich richtete mir sogar einen Fitnessbereich zuhause in meinem Kinderzimmer ein.

Zunächst wurde ich von Familie und Freunden belächelt. Doch innerhalb von kürzester Zeit sah man große Erfolge!

Ich fing an, mich mit der Ernährung auseinanderzusetzen und stellte fest, dass ich bisher zu wenig gegessen habe.

Das änderte ich umgehend! Ich aß viel – viel zu viel! Ich hatte noch kein großes Wissen über Ernährung und Training.

Mein Trainingsansatz basierte auf Annahmen, die, wie ich leider später feststellen musste, nicht der Wahrheit entsprechen.

Ich glaubte an den Mythos, dass Fett mit dem richtigen Training in Muskelmasse umgewandelt wird.

Deswegen nahm ich täglich 5.000 Kalorien zu mir.

Das ist das doppelte der empfohlenen Tagesmenge eines Mannes mit normalem Gewicht.

VON DÜNN ZU DICK

Ich habe in dieser Zeit echt viel gegessen, aber gleichzeitig habe ich trainiert und somit sah ich bald Ergebnisse.

Ich habe mir ein T-Shirt in Größe M gekauft und es passte!

Es war ein tolles Gefühl vor dem Spiegel zu stehen und sich endlich über das Spiegelbild zu freuen.

Aber fertig war ich noch nicht.

Jetzt, wo es in die richtige Richtung ging, habe ich mir schnell ein neues Ziel gesetzt: Ich wollte in Größe L gut aussehen.

Ich habe immer weiter gegessen und trainiert, und plötzlich wog ich nicht mehr 60 Kilo, sondern 100.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich merkte, dass ich zu viel gegessen hatte.

Ich habe nicht nur Muskelmasse zugenommen, sondern auch unerwünschtes Fett.

Es war sogar so viel Fettmasse, dass ich nicht breit und trainiert aussah, sondern viel mehr breit und dick.

Also wechselte ich die Strategie- anstatt viel zu viel zu essen, aß ich jetzt viel weniger.

Ich reduzierte meine tägliche Kalorienaufnahme stark.

Es hört sich vielleicht ein wenig überheblich an, aber es fiel mir recht leicht.

Wie gesagt, war ich schon immer eher zu dünn und es fällt mir deutlich einfacher, Gewicht abzunehmen, als zuzunehmen.

In 3 Monaten nahm ich 20 kg ab und hatte nun einen Körper, um den mich andere beneideten.

Freunde und Familie kamen zu mir und fragten nach Tipps.

Das war ein gutes Gefühl!

Ich kenne beide Welten: Ich war sowohl zu dick als auch zu dünn.

Deswegen weiß ich, was es heißt, unzufrieden mit dem eigenen Körper zu sein.

Heute habe ich zum Glück die Balance gefunden.

Ich habe genau den Körper, den ich gerne haben möchte. Gesund, stark und maskulin – weder zu dick, noch zu dünn.

WENN TRÄUME WAHR WERDEN

Das Krafttraining und eine gesunde, ausgewogene Ernährung wurden schnell fester Bestandteil meines Alltags.

Mein Wissen konnte ich an Freunde und Familie weitergeben und merkte schnell, dass meine Tipps auch bei ihnen fruchteten.

Es gefiel mir, Leuten mit Tipps zu helfen.

Aus diesem Grund fing ich nach dem Abitur ein Studium zum Fitnessökonom an.

Nach dem Studium wurde ich als Leitung eines Fitnessstudios eingestellt, aber da habe ich mit der Zeit herausgefunden, dass der Job mehr mit Büroarbeit, als mit Fitness zu tun hat – schnell verlor ich die Lust an dem Beruf und sehnte mich nach Kundenkontakt und dem normalen Trainerdasein.

Parallel machte ich mich als Personal Trainer und Ernährungsberater selbstständig und ich merkte schnell: das ist das, was ich machen will!

Auf diesen Teil meines Arbeitslebens freute ich mich so sehr, dass es mir schwer fiel, ins Fitnessstudio zu gehen, um selber zu trainieren.

Ich konnte es einfach nicht sein lassen, mir die anderen Sportler bei ihren Trainings-Versuchen zu beobachten.

Im besten Fall war das Training nur ineffektiv, häufig aber führten die Versuche auch zu Verletzungen.

Ich hatte das Bedürfnis ihnen allen zu helfen und nicht nur Einzelnen.

Jetzt bin ich Personal Trainer in Vollzeit.

Ein Traum, der wahr wird! Endlich darf ich mit meiner großen Passion arbeiten, ohne tagelang im Büro zu sitzen.

Ich darf viele neue Menschen kennenlernen und die riesen Freude sehen, die sie nach vollendetem Programm ausstrahlen.

Ich liebe es zu wissen, dass ich einen Unterschied für einen anderen Menschen bedeute. Besser geht’s kaum!

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen, damit wir zusammen die Ziele erreichen, von denen Du träumst.

Herzliche Grüße

Sebastian

P.S. Ich weiß auch einiges über Bodybuilding. Außerdem liebe ich Ben & Jerrys. Und Burger…