Kosten für Personal Trainer

So findest Du den besten Trainer für Dein Geld

Preise für Personal Trainer? Kein leichtes Thema. Denn die Fitnesswelt steckt bei Personal Trainern voller verschiedener Programme und Preise. Wie findest Du dann aber den besten Personal Trainer für Dein Geld? Wir verraten es Dir!

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Es ist nicht einfach, sich zwischen den ganzen Angeboten zurechtzufinden und den besten Personal Trainer und den besten Preis zu finden.

Personal Trainer ist kein geschützter Titel, man braucht dafür keine offizielle Ausbildung. Das bedeutet, dass sich prinzipiell jeder als Personal Trainer bezeichnen darf. Hinzu kommt, dass viele Trainer das Personal Training nur als Nebenjob oder Hobby betreiben, während andere sich laufend weiterbilden und Vollzeit als Trainer arbeiten.

Deswegen ist die Qualität sehr unterschiedlich, und es ist wichtig, eine Grundlage zu haben, damit Du durchschauen kannst, was Du für Dein hart erarbeitetes Geld bekommst, wenn Du im Internet nach „Personal Trainer Kosten“ suchst.

Es folgt ein Guide mit fünf guten Ratschlägen, wie Du den besten Personal Trainer zu einem guten Preis findest.

Bevor Du anfängst, nach dem Preis für einen Personal Trainer zu schauen, solltest Du erst einmal darüber nachdenken, was Deine Bedürfnisse und Anforderungen sind – und dann überprüfen, was die einzelnen Trainer Dir tatsächlich anbieten, um diese Bedürfnisse zu erfüllen.

1) DEINE BEDÜRFNISSE ENTSCHEIDEN, WELCHER PERSONAL TRAINER DER RICHTIGE IST

„Personal Trainer Kosten“ – so suchen die meisten online, weil wir es eben gewohnt sind, so zu denken, wenn wir im Alltag neue Dinge brauchen: „Autoreparatur Kosten“, „Spülbürste Kosten“, „Karotten Kosten“. Aber wenn es um das richtige Training für Deinen Körper geht, solltest Du nach „Bedürfnisse Personal Trainer Kosten“ suchen.

  • Hast Du das Bedürfnis abzunehmen?
    Möchtest Du viel Gewicht verlieren oder möchtest Du definierter sein?
  • Hast Du das Bedürfnis, Muskelmasse aufzubauen?
    Und hast Du mit dem Wunsch ein bestimmtes Ziel? Möchtest Du definierter werden oder
    brauchst Du mehr Kraft für Deine Arbeit?
  • Leidest Du an Verletzungen oder Krankheiten, die berücksichtigt werden müssen?
    Hat Dein Arzt oder Physiotherapeut Dir die Freigabe gegeben, wieder mit dem Training anzufangen, oder steht erst die Rehabilitation auf dem Plan, bevor Du mit einem anderen Trainingsprogramm anfangen darfst? Oder braucht eine bestimmte Partie Deines Körpers professionelle Unterstützung?
  • Hast Du körperliche Beschwerden, die Du gerne lindern möchtest?
    Leidest Du unter Rückenschmerzen, schmerzenden Knien oder verspannten Schultern?
  • Zu welchen Zeiten des Tages möchtest Du trainieren?
    Musst Du für das Training extra frei von der Arbeit nehmen und akzeptiert Dein Arbeitgeber dies – oder ist es einfacher, am Wochenende zu trainieren oder nachdem die Kinder im Bett sind? Oder hast Du wechselnde Arbeitszeiten und brauchst einen flexiblen Trainer?
  • Wie oft in der Woche möchtest Du trainieren?
    Wie viel Zeit möchtest Du wöchentlich investieren? Soll Dein Training effektiv sein, damit Du in Deiner Freizeit für andere da sein kannst oder möchtest Du mehrmals die Woche mehrere Stunden trainieren?
  • Wie viel und welche Erfahrung hast Du mit Training?
    Bist Du ein Grünschnabel oder hast Du Erfahrungen mit genau dem Training, das Du gerne machen möchtest?
  • Möchtest Du allein oder mit jemandem aus Deinem Freundeskreis trainieren?
    Ist es für Dich motivierend, mit jemandem zusammen zu trainieren, den Du kennst, oder brauchst Du einen Trainer, der sich nur auf Dich fokussiert, wenn Du da bist?
  • Möchtest Du schnell allein klarkommen oder magst Du komplizierte Programme mit
    tausenden unterschiedlichen Übungen?

    Strebst Du nach der effektivsten Methode, um Deine Ziele zu erreichen? Oder ist das Ergebnis zweitrangig und verschiedene Übungen und Variationen wichtiger, obwohl das eventuell bedeutet, dass Du Dein Ziel nicht erreichst? Oder brauchst Du einen Personal Trainer, weil Du nicht loskommst, wenn da nicht jemand steht und auf Dich wartet?

Wenn Du Dir über Deine Bedürfnisse im Klaren bist, kannst Du besser abwägen, ob der Trainer, den Du Dir anschaust, für Dich das Richtige ist. Also: „Bedürfnisse Personal Trainer Kosten“!

Möchtest Du gerne schnell und effektiv abnehmen, ist es unzweckmäßig, einen Personal Trainer zu haben, der hauptsächlich Ausdauertraining anbietet, weil das an Deiner Muskelmasse zehrt und damit auch an Deiner Fettverbrennung. Du begnügst Dich also von Vornherein mit einem kleinen Gewichtsverlust und wirst es schwer haben, Dein Gewicht im Nachhinein zu halten.

Möchtest Du gerne einen Marathon laufen, mit dem Rennrad lange Strecken fahren oder am Iron Man teilnehmen, solltest Du wissen, wie Du am besten Kraft und Muskelmasse aufbaust, bevor Du das Projekt anfängst, und danach einen Personal Trainer engagieren, der seine Expertise in dem Bereich hat, den Du meistern möchtest.

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Manchmal wird ein Trainer reichen, andere Male es ist besser, zwei verschiedene Trainer zu haben. Jeder mit seiner speziellen Expertise.

Möchtest Du Deine Ausdauer verbessern, um 5 km laufen zu können, bist Du NICHT gezwungen, Deine Ausdauer zu trainieren. Du bist viel besser bei einem Trainer aufgehoben, der progressives Krafttraining anbietet. Hierbei wirst Du nämlich auch Deine Fitness deutlich verbessern – allein mit Krafttraining! Gleichzeitig minimierst Du das Risiko, Dich zu verletzten.

Stillst Du und möchtest gleichzeitig abnehmen, kann es passieren, dass Deine Milch durch Ausdauertraining sauer wird. Bei Krafttraining wird dieser Effekt hingegen nicht eintreten.

2) WAS IST WICHTIGER: DIE KOSTEN FÜR EINEN PERSONAL TRAINER ODER DIE ENTFERNUNG?

Du solltest nicht nur in Deiner Stadt suchen, sondern auch darüber hinaus. Eine gute Faustregel ist, ein Gebiet einzukreisen, das Du maximal mit einer Stunde Fahrt von Deinem Wohnort oder Arbeitsplatz aus erreichen kannst.

Es ist gut möglich, dass Du den allerbesten Personal Trainer mit einem attraktiven Preis gleich um die Ecke von Dir findest. Aber es ist ärgerlich, dann mitten im Programm festzustellen, dass Du doch nicht zu 100 % zufrieden bist und Du für 100 Euro mehr einen Top-Trainer in der Nachbarstadt, nur 15 km weiter, ausfindig machst.

Umgekehrt ist es auch ärgerlich, wenn Du in der Nachbarstadt für 100 Euro weniger genau das gleiche Angebot bekommst.

3) IST ERNÄHRUNGSBERATUNG EIN TEIL DER KOSTEN FÜR EINEN PERSONAL TRAINER?

Deine Ernährung kann Dein Training unterstützen, Dir dabei helfen, Deine Ergebnisse schneller zu erreichen oder Dich daran hindern, das Maximum aus dem Training zu holen.

Du magst denken, dass Du Dich gesund ernährst – aber es kann auch sein, dass Deine Ernährung nicht optimal zu Deinem Training und Deinen gewünschten Zielen passt.

Entscheidest Du Dich ausschließlich für einen Ernährungsberater, kann es sein, dass Du anfangs zwar abnimmst, es dann aber im weiteren Verlauf schwer hast, dieses Gewicht auch zu halten.

Ernährungsplan oder Ernährungsprinzipien

Ist die Ernährung ein Teil des Trainingsprogramms, gibt es zwei Ansätze: Entweder spricht man von Ernährungsprinzipien – mit dem Ziel, lebenslange Veränderungen zu schaffen – oder es ist die Rede von einem spezifischen Ernährungsplan.

Die meisten Ernährungsberater verwenden Ernährungspläne, wenige setzen auf Prinzipien.

Ein Ernährungsplan, der einen Gewichtsverlust anstrebt, ist das Gleiche wie eine Diät!

In dem Moment, in dem Du messen und abwiegen musst oder ganze Lebensmittelgruppen ausschließt, bist Du dabei, einer Diät zu folgen.

Eine Diät ist kurzfristig – Du sollst und kannst sie nicht für den Rest Deines Lebens einhalten, genau deswegen nehmen die Meisten nach einer Diät wieder zu. Oft sind es nicht nur die verlorenen Kilos, die wieder draufkommen, sondern zusätzlich auch noch neue Kilos, tja, und auf einmal wiegst Du mehr als zu Beginn, als Du mit der Diät oder dem Ernährungsplan angefangen hast.

Ein Ernährungsplan kann mal streng, mal weniger streng sein, er ist aber niemals von Dauer. Die Meisten schaffen es nicht, einem strammen Ernährungsplan zu folgen – nicht mal für kurze Zeit.

Ernährungsprinzipien hingegen sind flexibler und helfen dabei, den eigenen Lebensstil nachhaltig zu verändern. Es ist viel einfacher, sie im Alltag umzusetzen, selbst an den Tagen, an denen viel los ist.

4) WAS BIETET DER PERSONAL TRAINER IM VERHÄLTNIS ZU DEN KOSTEN AN?

Was bietet der Trainer oder Ernährungsberater eigentlich an? Und kannst Du Dich auf das verlassen, was Du bekommst, oder zahlst Du für clevere Tricks, Modebegriffe und ähnliches drauf?

Personal Training ist, genauso wie Ernährungsberatung, eine komplizierte Sache, und es gibt leider große Unterschiede darin, was die einzelnen Ernährungsberater oder Trainer anbieten.

Einige bieten Fettmessungen an, andere Biosignatur, und dann gibt es noch die, die Dir einen Haufen Nahrungsergänzungsmittel verkaufen wollen. Was baut auf wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und was davon kannst Du tatsächlich in Deinem Alltag anwenden?

Wie unterscheidest Du zwischen echten Vorteilen und reiner Geldverschwendung?

Als Allererstes solltest Du überprüfen, ob die Ergebnisse, die einzelne Trainer oder Ernährungsberater versprechen, realistisch sind.

  • Verspricht der Trainer oder Ernährungsberater unrealistische Ergebnisse? Es ist nicht realistisch, 20 kg in 2 Monaten abzunehmen – es sei denn, Du wiegst 150 kg und ernährst Dich ausschließlich von Fast Food.
  • Können Trainer oder Ernährungsberater dokumentieren, dass ihre Methoden funktionieren? Ein guter Trainer oder Ernährungsberater beweist das.
  • Bieten sie dauerhaft Sonderangebote an? Ein guter Trainer oder Ernährungsberater braucht so etwas nicht!
  • Ist der Trainer oder Ernährungsberater, verglichen mit Konkurrenten, unrealistisch billig? Ein guter Trainer oder Ernährungsberater lebt davon und kann es sich nicht leisten, ein Programm für, sagen wir mal, 150 Euro zu verkaufen – oder muss es gar nicht erst!

Hier sind Erläuterungen für einen Teil der Begriffe, auf die Du bei der Suche nach den Kosten für einen Personal Trainer stoßen wirst:

Wiegen:

Alle Personal Trainer wiegen ihre Klienten. Wiegen ist sicherlich gut, um Fortschritte zu messen, aber es darf nicht die einzige Methode sein.

Eine Waage erfasst die im Verlauf des Programms aufgebaute Muskelmasse NICHT. Damit riskierst Du, dass die Waage eine Woche lang Stillstand anzeigt, weil Du Deine Muskelmasse erhöht, aber gleichzeitig die gleiche Menge Fett abgenommen hast. Muskeln wiegen deutlich mehr als Fett, obwohl sie weniger Volumen haben.

Messen:

Messen mit einem Maßband ist die präziseste Methode. Damit bekommst Du die besten und realistischsten Zahlen für Deine Ergebnisse – vorausgesetzt, dass die Messungen immer an denselben Stellen vorgenommen werden.

BMI:

Das Problem beim Body Mass Index (BMI) ist, dass die Methode nicht die Zusammensetzung von Muskel- und Fettmasse, sondern nur das reine Gewicht berücksichtigt. Zwei Menschen können genau den gleichen BMI haben, aber eine/r hat weitaus mehr Fett am Körper und der/die andere mehr Muskelmasse. Darum ist der Wert irreführend und unbrauchbar – auch wenn Du gerne wissen möchtest, ob Du Dich im gesunden Messbereich befindest oder ob Du ein paar Kilos abnehmen solltest.

Fettmessung:

Viele Menschen möchten ihren Körperfettanteil messen lassen, wenn sie bei einem Personal Trainer anfangen – das ist aber nicht bei allen sinnvoll.

Hast Du Übergewicht, kann die Messung sehr irreführend sein, weil eingelagerte Flüssigkeit und Fett es schwierig bis unmöglich machen, mit einer Fettzange zu messen.

Die Körperfettzange kann ein nützliches Werkzeug für den Personal Trainer sein, um festzustellen, wie sich der Wert von Messung zu Messung verändert. Für Dich spielt es aber erst einmal keine Rolle, ob Du einen Körperfettanteil von 10 % oder von 20 % hast. Also ist es auch kein entscheidender Faktor, dass Dein Körperfettanteil gemessen wird.

Einige Trainer benutzen anstelle von einer Fettzange Geräte, auf denen Du stehst und Dich eventuell an Griffen festhältst. Diese Methode ist noch ungenauer, wie teuer das Gerät auch aussehen mag.

Möchtest Du ganz genau wissen, in welchem Verhältnis Fett und Muskelmasse in Deinem Körper stehen, musst Du einen DEXA Scan machen lassen. Das können allerdings nur Krankenhäuser.

BioSignature:

Bei der BioSignatur werden Deine hormonellen Schwachpunkte analysiert, um Dir zu zeigen, wo Du Fett zunimmst und warum. Hormone steuern unter anderem, wo Du Fett einlagerst – aber warum diese Werte messen? Oft weißt Du es schon selber, außerdem kannst Du das Fett sowieso nicht mit gezielten Übungen wegtrainieren – wäre es so, könnte man einen Sixpack und gleichzeitig große, undefinierte Oberschenkel haben. Wie viele Menschen hast Du schon getroffen, die so aussehen?

Die Methode ist also wenig sinnvoll, getarnt durch gerade so viel an Wahrheit, dass man das Paket kauft – obwohl viele Beweise fehlen und sich die „Diät“ im Grunde nur aus ausreichend Schlaf, Krafttraining, protein- und ballaststoffreichen Lebensmitteln und reduzierten Kohlenhydraten zusammensetzt. Letzteres kann Dir jeder gute Personal Trainer erzählen.

Wofür ist die BioSignatur dann gut? Viele, die diese Methode anbieten, benutzen BioSignatur, um Dir Unmengen an Nahrungsergänzungsmitteln zu verkaufen, die Du vielleicht gar nicht brauchst – besonders, wenn Du sowieso dabei bist, Deine Ernährung auf ballaststoffreiches Gemüse, mageres Fleisch, Fisch und Schalentiere umzustellen.

Nahrungsergänzungsmittel:

Viele Menschen haben einen Mangel an Vitamin D oder Eisen. Dagegen hilft die Sonne am besten. Da diese jedoch im hohen Norden im Winter fehlt, sind Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl oder ein bisschen Proteinpulver vollkommen in Ordnung. Aber wenn ein Ernährungsberater oder Personal Trainer anfängt, Dir einen Haufen unterschiedlichster Ergänzungsmittel zu empfehlen, oder schlimmer noch: zu verkaufen, seien es Tabletten oder Pulver, solltest Du auf der Hut sein.

Um einen gesunden und starken Körper zu bekommen, brauchst Du kein Kreatin, Weight Gainers oder all die anderen Sachen, die Fitness-Onlineshops verkaufen.

Möchtest Du ein Bodybuilder werden und an Wettbewerben teilnehmen, sieht es etwas anders aus. Aber wenn Du einfach nur einen schlanken und gesunden Körper haben möchtest, ist es überflüssig.

Du brauchst auch nicht Unmengen an unterschiedlichen Vitaminen und Mineralien zu Dir zu nehmen, es sei denn, Dein Arzt hat ein großes Defizit festgestellt.

Kurzum – frag am besten Deinen Arzt, ob Du ein Vitamindefizit hast, bevor Du eine Menge Geld aus dem Fenster wirfst.

5) GIBT ES EINEN ZUSAMMENHANG ZWISCHEN DEN KOSTEN FÜR EINEN PERSONAL TRAINER UND DER QUALITÄT DES TRAININGS?

Bei vielen Dingen im Leben gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen den Kosten und der Qualität. Das ist bei einem Personal Trainer und der Qualität des Trainings oft nicht viel anders.

Vielleicht hast Du Glück und begegnest einem guten Personal Trainer, der für seine Leistungen nicht viel verlangt. Aber je mehr Erfahrung ein Trainer hat und je mehr Aus- und Weiterbildungen er absolviert hat, desto höher sind die Kosten meist.

Andererseits kannst Du die Kosten nicht ohne Weiteres mit der Anzahl von Jahren, die der Personal Trainer bereits im Geschäft ist, vergleichen, um herauszufinden, ob es der richtige Trainer für Dich ist. Denn viele Trainer arbeiten nur in Teilzeit als Personal Trainer oder trainieren Klienten als Freizeitjob für ein paar Stunden in der Woche – in diesem Fall sagt die Anzahl der Jahre nicht allzu viel über die Qualität aus.

Vollzeit Personal Trainer leben AUSSCHLIESSLICH davon und bauen deshalb viel schneller einen Erfahrungsschatz auf als Teilzeit- oder Freizeit-Trainer. Sie können sich die ganze Woche über voll darauf konzentrieren, die Bedürfnisse ihrer Klienten zu erfüllen. Das kann ein Freizeittrainer, der neben seinem Hauptberuf noch ein bisschen Geld dazuverdienen möchte, sicher nicht leisten.

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In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass sich Trainer, die in den großen Fitnessketten in Vollzeit angestellt sind, nicht den ganzen Tag um Klienten kümmern. Ihr Arbeitstag beinhaltet oft viele andere Aufgaben, wie zum Beispiel an der Rezeption zu sitzen, aufzuräumen oder Drinks zu mixen. Deshalb kann man ihre Erfahrung nicht mit der eines Vollzeit Personal Trainers vergleichen.

In kleineren Studios sind die Trainer oft selbstständig und mieten sich für ihre Kurse ein. Deswegen kann es einen großen Unterschied zwischen den Methoden und Empfehlungen verschiedener Trainer eines Studios geben – es sei denn, die Trainer arbeiten nach demselben festen Konzept.

Ein letztes, aber wichtiges Detail ist, ob der Trainer versucht, Dir so viel wie möglich zu verkaufen – statt Dir das zu verkaufen, was DU brauchst. Pass auf, wenn Du zum Beispiel schon auf der Webseite entscheiden sollst, wie lang das Training laufen soll – ohne dass ein persönliches Gespräch stattgefunden hat. Noch schlimmer ist es, wenn ein Trainer Dir ein mehrmonatiges Programm andrehen möchte, ohne Deine Bedürfnisse überhaupt zu kennen.

Unser Tipp: Binde Dich am Anfang für MAXIMAL EINEN MONAT – es sei denn, Deine spezielle Situation erfordert ein langfristiges Program

Die Beziehung zu Deinem Trainer basiert auf Vertrauen, es ist also wichtig, dass ihr von Anfang an gut miteinander auskommt und dass Du die Möglichkeit bekommst, ihn oder sie kennenzulernen, bevor Dein Programm anfängt. Du brauchst dieses Treffen, um herauszufinden, ob die Chemie zwischen euch stimmt und ob ihr ein gutes Team seid.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Deinen zukünftigen Personal Trainer zu finden:

  • Frag in Deinem Bekanntenkreis, ob jemand einen guten Personal Trainer kennt und weiß, was dieser kostet, aber behalte DEINE Bedürfnisse im Fokus.
  • Wenn jemand in Deinem Bekanntenkreis gute Erfahrungen mit einem Personal Trainer gemacht hat, dann schau ihn oder sie genauer an. Vergiss dabei aber nicht, dass dieser Personal Trainer nicht unbedingt auch für Dich die erste Wahl sein muss – wenn er zum Beispiel mit seinem Programm auf Marathon spezialisiert ist, Du aber gerne abnehmen möchtest.
  • Recherchiere im Internet nach Personal Trainern in Deiner Umgebung.

Wir hoffen, Du findest einen Trainer, der zu Dir passt. Wenn Du noch mehr Hilfe brauchst, findest Du unten weitere Informationen.