BESIEGE DEINE ANGST VOR DEM KRAFTRAUM IM FITNESSSTUDIO

Gehörst Du zu den Frauen und Männern, denen beim bloßen Gedanken daran, in einem Fitnessstudio neben großen muskulösen Männern und definierten Frauen zu stehen und Übungen zu machen, angst und bange wird? Dann verpasst Du die effektivste Trainingsform und den besten Weg, um dauerhaft schlank zu werden – sowie viele weitere Vorteile, die Krafttraining mit sich bringt.

Die folgenden acht Tipps sollen Dir dabei helfen, Deine Sorgen, Ängste und Vorurteile zu überwinden, damit Du mit dem Krafttraining beginnen kannst – auch wenn Du noch nie eine Hantel in der Hand hattest.

fitnessstudio angst

Männer mit Muskeln und Frauen mit definierten Körpern sind im Fitnessstudio meist im Kraftraum zu finden. Und das ist kein Zufall! Sie sehen so aus, weil sie etwas richtig machen und so trainieren, dass sich ihre Körperzusammensetzung ändert; ganz im Gegenteil zu den Menschen, die sich nur im Ausdauerbereich des Studios aufhalten.

Es ist kein Geheimnis, dass Bereiche und Räume mit Hanteln, die in Reih und Glied aufgestellt sind, abschreckend wirken können. Für viele ist das auf den ersten Blick sehr einschüchternd; sie werden nervös, weil sie Angst haben, nicht durchtrainiert genug auszusehen oder etwas falsch zu machen.

Kennst Du das auch? Dann bist Du nicht allein.

Viele unserer Klienten beschreiben diese Unsicherheit oder Furcht, wenn sie uns das erste Mal kontaktieren. Aber dieses Gefühl verfliegt zum Glück, sobald sie bei uns anfangen und lernen, wie einfach Krafttraining sein kann und wie schnell man zu Ergebnissen kommt.

Wenn Du weißt, was Du machst, kommt die Selbstsicherheit von ganz allein. Sie bewirkt, dass es Dir egal ist, was Andere denken.

Übungen mit Gewichten sind das Beste, um anhaltende Veränderungen in Deinem Leben zu schaffen! Zum Glück ist es einfach, die Furcht in Begeisterung umzuwandeln und mit Freude und Begeisterung in den Kraftraum zu gehen – mit den folgenden Tipps!

TIPP # 1: LASS DIE SORGEN UND ANGST LOS!

Es ist leichter gesagt als getan, aber denk daran, wie viel Du und die Anderen gemeinsam haben. Dann gibt es keinen Grund mehr, sich übertrieben viele Gedanken zu machen oder nervös darüber zu sein, was in den Köpfen der Anderen vorgeht.

Du hast genauso das Recht, im Fitnessstudio zu sein, wie alle anderen auch!

So lange Du höflich und bodenständig bist, wird Dich keiner belästigen oder denken, dass Du im Weg stehst.

Die Art, wie Du Dich selber siehst und die Gedanken, die Du Dir machst, was wohl passieren mag, sind ausschließlich in Deinem Kopf. Wenn Du Dir die Situation ganz simpel ausmalst, wird sie es hinterher auch sein!

  • Du bezahlst den gleichen Betrag für die Mitgliedschaft wie der Bodybuilder, der neben Dir steht, und Du gehörst genauso in den Kraftraum wie er.
  • Du bist nicht hier, um eine Jury zu beeindrucken! Also warum sich darüber sorgen, was andere denken.
  • Konzentriere Dich darauf, das Beste aus Deinem Training zu machen, und darauf, etwas Gutes für Dich selbst und Deinen Körper zu machen. Das ist der Grund, weshalb Du ins Fitnessstudio gekommen bist.

Am wahrscheinlichsten ist, dass allen anderen im Studio Dein Training egal ist und sie nur mit sich selbst beschäftigt sind.

Du denkst jetzt bestimmt: Aber was ist mit Benehmen und Manieren?

Es ist keine vornehme Mittagsgesellschaft – es ist ein Fitnessstudio! Bist Du den anderen Gästen gegenüber höflich, dann wird Dich keiner schief von der Seite angucken.

Frag, wann andere mit dem Equipment fertig sind, das Du gerne benutzen möchtest. Und wenn Dich jemand das Gleiche fragt, dann gib eine einfache Antwort.

Oft fragen Leute, wie viele Sätze Du noch machen musst. Wenn das passiert, gib eine klare Antwort und vermeide Floskeln wie „Ich habe grade angefangen“ – dann riskierst Du, dass sie bei Dir stehen bleiben und zuschauen.

Gib ihnen eine konkrete Antwort, wie zum Beispiel „Mir fehlen noch 2 Sätze“ oder „Ich bin in zehn Minuten fertig“. Du kannst auch vorschlagen, dass ihr euch das Gerät teilt und zwischen den Sätzen abwechselnd trainieren könnt.

Auf diese Art und Weise wird die Atmosphäre aufgelockert und Du wirst daran erinnert, dass die anderen im Studio auch nur Menschen sind.

TIPP # 2: ÜBE ERST ZUHAUSE ODER VERBÜNDE DICH MIT EINEM PERSONAL TRAINER!

Es ist eine richtig gute Idee, Dich zuerst mit den Übungen und Bewegungen vertraut zu machen, bis Du Dich dabei gut und sicher fühlst. Das kannst Du entweder zu Hause oder bei einem Personal Trainer in einem kleinem Studio machen, wo Du nicht von großen Ohren und neugierigen Blicken umgeben bist, die versuchen, Tipps vom Trainer mitzuhören oder Dich zu beobachten.

Du kannst auch einfach zu Hause mit einem Besenstiel und ein paar gefüllten Wasserflaschen üben – solange es ein gutes und bequemes Gewicht ist.

Natürlich ist es von Vorteil, wenn andere in der Familie schon trainieren und vielleicht Equipment haben, das Du Dir leihen kannst. Das Wichtigste ist aber, dass Du Dich zuallererst mit den Übungen auseinandersetzt und weißt, wie sie richtig ausgeführt werden.

angst fitness studio

Wenn Du Dich bereit fühlst, ist der nächste Schritt ein Besuch im Fitnessstudio. Es ist eine gute Idee, in einem ruhigen Bereich anzufangen, wo Du die Möglichkeit hast, mit leichten Übungsstangen zu trainieren. Sie sind perfekt für Deine ersten Trainingseinheiten. Gibt es keine Übungsstangen, findest Du bestimmt einen Besenstiel.

Fühlst Du Dich wohl dabei, den Besenstiel oder die Übungsstange in einem ruhigen Bereich zu benutzen, nimm sie mit in einen Bereich mit freien Gewichten.

Die letzte Stufe ist mit einer leichten Langhantel und Hanteln zu trainieren.

Das Wichtigste ist, dass Du Selbstvertrauen aufbaust, indem Du Schritt für Schritt vorgehst. So wird der ganze Prozess für Dich ganz anders; plötzlich fühlst Du Dich sicher und wohl und weißt, was Du machst.

TIPP # 3: VERMEIDE STOSSZEITEN IM FITNESSSTUDIO

Plane Dein Training danach, wann die wenigsten Menschen im Fitnessstudio sind, sofern Dein Kalender es zulässt. Es bedeutet vielleicht, dass Du anfangs ein paar ungünstige Termine wahrnehmen musst, aber es ist nur für kurze Zeit und eine richtig gute Art, um anzufangen.

Es ist gut möglich, dass Du ein Spätaufsteher bist, aber in vielen Studios ist in den Morgenstunden am wenigsten los. Eine andere Möglichkeit ist, zur Mittagszeit zu trainieren, bevor das Studio zur Feierabendzeit wieder voller wird – oder Du trainierst spät abends.

Nimm Dir die Zeit und gewöhne Dich an die Umgebung:

  • Ist im Studio wenig los, geh durch den Kraftraum, um Dir alles in Ruhe anzuschauen.
  • Setz Dich auf die Trainingsbank und justiere den Winkel.
  • Schau Dich um und fühl Dich wie Zuhause.

Schließ die Augen und stell Dir vor, wie Du die Übungen durchfÜhrst, die Du zu Hause geübt hast.

TIPP # 4: EINE ÜBUNG NACH DER ANDEREN

Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Es ist also wichtig, den Überblick zu behalten und eine Übung nach der anderen zu machen. Mach anfangs eine freie Übung, die einfach zu lernen ist, wie zum Beispiel eine Hantelübung.

Der Vorteil an Hanteln ist, dass Du sie in einen ruhigeren Bereich des Studios mitnehmen kannst, wo Du Dich wohl fühlst – denk nur daran, sie wieder auf ihren Platz zu legen.

So machst Du es Schritt für Schritt auch mit den Langhanteln. Du konzentrierst Dich auf eine Übung, so vermeidest Du, überfordert zu werden.

TIPP # 5: MACH EINEN PLAN!

Zu den wichtigsten Dingen gehört es auch, sich einen Plan zu machen, bevor Du den Bereich mit den Hanteln betrittst. Wenn Du eine Strategie hast, welches Equipment Du benutzen möchtest, umgehst Du es, von den ganzen Möglichkeiten verwirrt und überwältigt zu sein.

Ein simpler Plan ist immer ein guter Anfang fürs Training – dann musst Du nicht planlos durch die Gegend laufen, während Du versuchst, Dich daran zu erinnern, was Du trainieren wolltest und wo die Geräte und das Equipment stehen.

Es ist vergleichbar mit dem ersten Schultag eines Kindes. Im Kopf schwirren tausende Gedanken, wenn sie oder er vorher noch nie in der Schule war, noch nie das Klassenzimmer gesehen hat und noch nie den Lehrer getroffen hat.

Aber wenn das Kind vorher eine Rundführung bekommen, an einem Tisch gesessen, das Klassenzimmer erkundet und etwas an die Tafel gemalt hat, wird der Schulanfang leichter.

Genau so ist es, wenn Du das erste Mal den „Kraftraum“ im Fitnessstudio betrittst. Zieh bequeme Kleidung an, in der Du Dich wohlfühlst, schau Dir den Raum an, BEVOR Du mit Deinem Trainingsprogramm anfängst, und gewöhne Dich an alle neuen Sinneseindrücke, die im Raum sind.

TIPP # 6: NIMM EINEN FREUND ODER EINE FREUNDIN MIT

Nimm jemanden aus Deinem Freundeskreis mit, dann bist Du nicht allein. Es ist immer besser, das Erlebnis mit jemandem zu teilen, den man kennt, falls Du bei den ganzen Eindrücken etwas nervös wirst. Nehmt es nicht so ernst und lacht ein bisschen, verspottet euch gegenseitig und gebt einander konstruktive Kritik zu den Übungen.

Auf diese Art und Weise kann es sowohl ein lustiges als auch lehrreiches Erlebnis werden, und wer weiß – vielleicht kann er oder sie ein fester Trainingspartner werden, damit ihr euch unterwegs gegenseitig stützen könnt; egal ob ein Gewichtsverlust, weniger körperliche Beschwerden oder größere Muskeln euer Ziel sind.

TIP # 7: DENK DARAN, DASS ES VIELE ANDERE MENSCHEN WIE DICH GIBT

Denk daran, dass die anderen im Studio auch Menschen mit Gefühlen und Sorgen sind und dass sie auch nervös waren – damals, als sie das erste Mal den Kraftraum betreten haben.

Es ist gut möglich, dass die Männer jetzt große Muskeln haben, aber vielleicht waren sie einmal die Kleinen und Dünnen in der Klasse – oder die Dicken. Vielleicht haben sie sich auch darüber Gedanken gemacht, dass andere im Studio sie schief anschauen würden, wenn sie trainieren.

Das Gleiche gilt für die Frauen im Studio, die aussehen, als seien sie aus Stein gemeißelt. Sie haben nicht immer so ausgesehen.

Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass viele Männer es lieben, der Held des Tages zu sein, wenn andere – insbesondere Frauen – Hilfe brauchen oder verwirrt aussehen. Das ist im Fitnessstudio nicht anders. Die meisten Männer sind bereit zu helfen, egal, wo Du trainierst.

Das Gleiche gilt für trainierte Frauen, auch wenn sie ein bisschen gefährlich aussehen, wenn sie schwere Gewichte heben.

In der Regel sind die geübten Besucher im Fitnessstudio dazu bereit, Anfängern zu helfen. Also frag einfach, wenn Du Hilfe brauchst – und befreie Dich von Vorurteilen.

TIPP # 8: STELL DIR DAS SCHLIMMSTE VOR, WAS IM FITNESSSTUDIO PASSIEREN KANN

Ein letzter guter Tipp ist es, Dir vorzustellen, was das Schlimmste wäre, das überhaupt passieren kann:

Wenn es das Schlimmste ist, dass Du irgendetwas falsch machst und andere dies sehen, denk daran, dass es keinen Alarm gibt, der auf einmal losgeht, oder dass alle um Dich herum stehenbleiben und Dir zuschauen. Es muss schon viel passieren, bevor Du alle Blicke auf Dich ziehst und Du die volle Aufmerksamkeit bekommst.

Wie mit so vielen Dingen im Leben, bekommt man nur unerwünschte Aufmerksamkeit, wenn man laut ist, mit Sachen herumwirft oder andere nervt. Also setze die Gewichte ruhig ab, konzentriere Dich auf Dein eigenes Training und denk daran, Dich umzusehen, damit Du nicht in andere hinein läufst oder über etwas stolperst – dann wird es alles gut gehen!

Das Schlimmste, was in Wirklichkeit passieren kann, ist, dass Du Dich verletzt, weil Du die falsche Technik verwendest. Aber das ist eine andere Geschichte und hat nichts mit den Menschen zu tun, mit denen Du den Kraftraum teilst.

Die Angst vor dem ersten Schritt ist immer die größte!

Sobald Du den ersten Schritt unternommen hast, wird sich der Rest nach und nach ergeben. Es ist ganz normal, angespannt und nervös zu sein, wenn man etwas Neues anfängt. Hast Du aber erst einmal den Anfang gemacht, wirst Du schnell sehen, dass Deine Sorgen einfach nur das waren: Sorgen.

Du wirst nur wie gelähmt sein, wenn Du zu viel über die Dinge nachdenkst und Dich zurückhältst. Zieh die Mundwinkel hoch, atme tief ein und fang an.

Im Kraftraum zu trainieren ist nicht viel anders, als in einem Schwimmbad von einem Zehn-Meter-Brett zu springen; es ist beängstigend, wenn man auf dem Brett steht und herunterschaut – ist man aber erst einmal gesprungen, möchte man es wiederholen.

HIER BEKOMMST DU NOCH MEHR TIPPS FÜR DEIN KRAFTTRAINING – DU LERNST, WELCHE ÜBUNGEN AM EFFEKTIVSTEN SIND, DAMIT DU VON ANFANG AN GUT GEWAPPNET BIST

Fortius Fitness Insider” widerlegt Mythen und zeigt Dir den schnellsten Weg zu einem Körper, der sich besser anfühlt, mehr leistet und besser aussieht als jemals zuvor!  Klick hier und lern mehr über Training und Ernährung!

TEILE DEIN NEUES WISSEN MIT DEINEN FREUNDEN – SIE WERDEN ES DIR DANKEN!